Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in Kraftwerken wird sowohl die entstehende Wärme als auch der erzeugte elektrische Strom genutzt. Kraft-Wärme-Kopplung ist die effizienteste Technologie zur Umwandlung von Primärenergie in Strom und Wärme.
Bei einer mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) betriebenen Energiewandlungsanlage wird sowohl die bei der chemischen bzw. physikalischen Umwandlung von Energieträgern entstehende Wärme als auch der durch die Energieumwandlung erzeugte elektrische Strom genutzt.
Erklärfilm: Was ist Kraft-Wärme-Kopplung?
Die Kraft-Wärme-Kopplung ist eine hocheffiziente Methode zur Erzeugung von Strom und Wärme. Als Domäne der Stadtwerke, ist die KWK ein zentraler Baustein bei der Energiewende. Wie diese spannende Technologie funktioniert, zeigt dieses Video.
(Ein Beitrag von VKU vom 15.11.2016)
Die Verbrennungskraftmaschine (etwa ein Motor oder eine Gasturbine) treibt einen Generator an und stellt dadurch dem Verbraucher elektrischen Strom zur Verfügung. Gegebenenfalls kann der Motor auch direkt eine Maschine oder einen Verdichter (etwa bei der Drucklufterzeugung) antreiben. Die im Motorblock anfallende Abwärme (Kühlwasser, Öl) wird über einen Wärmetauscher zur Heizwassererwärmung verwendet. Die im Abgas enthaltene Energie wird gegebenenfalls zur Dampferzeugung (Prozesswärme) und/oder mittels Wärmetauscher zur Brauchwassererwärmung genutzt.

Als konventionelle Technologien zur Kraft-Wärme-Kopplung stehen die Dampfturbine, der Verbrennungsmotor sowie die Gasturbine zur Verfügung. Neuere Technologien wie die Brennstoffzelle oder der Stirlingmotor erweitern die bestehenden KWK-Technologien.

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