Primärenergiefaktor

Die Stadtwerke Greifswald machen´s noch effizienter: Reduzierung des Primärenergiefaktors auf 0,28.

Die Stadtwerke Greifswald investieren mit nachhaltigen Energien in die Zukunft und leiten mit der „Wärmestrategie 2020“ den Erneuerungs- und Transformationsprozess der Energieversorgung ein. Als Ergebnis steht ein Primärenergiefaktor zu buche, welcher sich sehen lassen kann: Der Primärenergiefaktor (PEF) der Fernwärmeversorgung in der Hansestadt konnte durch gezielte Maßnahmen deutlich gesenkt werden. Der PEF reduziert sich auf einen Wert von 0,28. Dieser Wert ist deutschlandweit unter den Besten.
Der Primärenergiefaktor bestimmt, wie viel Energie ein Gebäude für den reinen Wärmebedarf benötigt. Dabei wird nicht nur der Energiegehalt der eingesetzten Energieträger, sondern auch die vorgelagerten Prozessketten bei der Gewinnung, Umwandlung, Speicherung und Verteilung mit einbezogen.
Den größten Beitrag zur Verbesserung des PEF trägt die Umstellung des BHKW „Jungfernwiese“ auf den Betrieb mit Bioerdgas zum 01. Januar 2021 bei. Ergänzend dazu investieren die Stadtwerke Greifswald in zwei innovative Kraft-Wärme-Kopplungssysteme, wobei die Kraft-Wärme-Kopplung mit Wärmeerzeugung basierend auf erneuerbaren Energien kombiniert wird. So entsteht beispielsweise in Greifswald in den kommenden 1-2 Jahren eine der größten Solarthermieanlagen in Deutschland. Darüber hinaus planen die Stadtwerke Greifswald das bestehende Heizkraftwerk zu modernisieren, welches dann auch Wasserstoff-ready umgerüstet wird. Die Kombination aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung und der Einsatz regenerativer Energiequellen macht die Energieerzeugung der Stadtwerke Greifswald besonders ressourcenschonend und nachhaltig. All diese Maßnahmen tragen dazu bei, große Mengen an CO2 einzusparen. Der sehr geringe Primärenergiefaktor von 0,28 bestätigt dies. Dieser Wert wurde bereits durch einen externen Gutachter zertifiziert und ist 7 Jahre lang gültig.
Das Gebäudeenergiegesetz, welches am 01. November 2020 in Kraft getreten ist, fordert bei der Gebäudeerrichtung eine Nutzung von erneuerbaren Energien zur anteiligen Deckung des Wärmebedarfs (§ 10 Abs. 2 Nr.3). Diese Vorgabe wird durch die energieeffiziente Fernwärmeversorgung der Stadtwerke Greifswald vollständig erfüllt.

Bescheinigung Primärenergiefaktor CO2 Greifswald
EEWärmeG - Gleichstellung mit erneuerbaren Energien
Für das Hauptnetz, Altstadtnetz und Netz der ehemaligen Greifswalder Thermoinsel und somit für 99% des Greifswalder Wärmenetzes – werden bei Neubauten die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) erfüllt. Eine anteilige Nutzung von erneuerbaren Energiequellen ist bei Fernwärmeversorgung nicht notwendig. Die Fernwärme ist aufgrund ihrer umweltfreundlichen Erzeugung – ungefähr 77,5% werden durch Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt – den erneuerbaren Energien entsprechend § 7 Nr. 3 EEWärmeG und Nummer VIII der Anlage zum EEWärmeG  gleichgestellt.

Die Bescheinigung der Stadtwerke Greifswald zum KWK-Anteil der Fernwärme als Ersatzmaßnahme gemäß EEWärmeG:
Energieeinsparverordnung (EnEV)
Die EnEV schreibt für Neubauten Energiebedarfsausweise vor. Auch für Bestandsgebäude sollen diese Energiebedarfsausweise obligatorisch werden. Eine zentrale Rechengröße der Energiebedarfsausweise, an der sich Vermieter, Käufer und Bauherren beim Modernisieren bzw. Bauen orientieren, sind die Primärenergiefaktoren.

Vorteile durch Fernwärme
Bauherren und Sanierer von Bestandsgebäuden können mit den niedrigeren Primärenergiefaktoren der Fernwärme Greifswald beim Neubau und bei der Sanierung eines Gebäudes wesentlich profitieren. Den Gewinn architektonischer Freiheit sowie den finanziellen Vorteil geringerer Investitionen können wir Ihnen mit der Fernwärme bieten.
Fernwärmeanschluss
Hier gelangen Sie zu Informationen zum

Stadtwerke Greifswald
Gützkower Landstraße 19–21, 17489 Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0800 53-21150

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