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Fernwärme
Fernwärme

Bestens gewärmt

Schon seit 1958 wird in Greifswald mit Fernwärme geheizt.  Etwa 70% aller Haushalte werden mit Fernwärme versorgt. Ob für Alt-oder Neubau, ob für ein Wohn- oder ein Geschäftshaus – Fernwärme kann überall verwendet werden. Immer mehr Hauseigentümer und Investoren entscheiden sich für Fernwärme: aus Kostengründen –um Platz und Investitionen zu sparen – , weil Fernwärme zuverlässig, sicher und günstig ist.

Fernwärme wird durch die gemeinsame Erzeugung von Strom und Wärme mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) produziert und ist gemäß dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz regenerativen Energien gleichgestellt.

 

99,7 km

Leitungsnetz

1.457

Hausanschlussstationen

25.000

angeschlossene Wohneinheiten

78 %

KWK-Anteil über alle Netze

Vorteile

Vorteile Fernwärme

Fernwärme ist fertige Wärme und steht jederzeit zur Verfügung. Sie brauchen sich nicht um Abgaswerte, Brennstoffbeschaffung oder Kesselwartung zu sorgen.

Fernwärme ist nahezu wartungsfrei. Zudem entfallen die raumintensive Lagerung und die Verbrennung vor Ort sowie Wartungs- und Reinigungsarbeiten am Schornstein.

Fernwärme kann nicht nur zum Beheizen von Räumen, sondern auch zur Bereitung von Warmwasser verwendet werden. Ob Wohnhaus, Hotel, Gewerbe oder Krankenhaus – wir bieten Ihnen die optimale Versorgungslösung!

Produkte

Versorgungsvarianten

Für die Berechnung des Grundpreises werden zwei Versorgungsvarianten angeboten.

 

Basisvariante "Wärme ab Netz"

Wir versorgen Sie mit „Wärme ab Netz“ und Sie betreiben Ihre Hausanschlussstation selbst. Sie organisieren vom Kauf über die Installation bis zur Wartung der Station alles in eigener Regie.

Servicevariante "Wärme ab Station"

Sie beziehen „Wärme ab Station“ und wir betreiben für Sie die Hausanschlussstation. Kauf, Einbau und Inbetriebnahme der Station übernehmen wir. Die kostenlose Wartung, Instandsetzung und ein Bereitschaftsdienst, der auch an Wochenenden und Feiertagen hilft, sind dabei natürlich mit inbegriffen.

Insbesondere Investoren für Neubauten profitieren von der Servicevariante zur Wärmelieferung. Entscheidet sich der Bauherr für Fernwärme ab Hausanschlussstation, so fallen für ihn keine Investitionskosten an. Auch alle anfallenden Reparatur- und Wartungskosten für die Wärmelieferung sind mit dem Grundpreis abgegolten.
 

Preise

Zusammensetzung der Fernwärmepreise


Die Abrechnung der Fernwärmelieferung erfolgt mittels eines Grund-, Arbeits- und Emissionspreises.
Fernwärme kommt als fertige Dienstleistung ins Haus. Ungeachtet aller Vorteile der effizienten Energieverwendung in Kraft-Wärme-Kopplung existiert die Fernwärmeversorgung nicht unter einer Glasglocke, sondern muss sich dem Wettbewerb stellen. So wurden Investitionen für Erzeugung und Verteilung der Energie getätigt; zudem müssen die Anlagen gewartet und instand gehalten werden. Der Deckung dieser Kosten dient der Grundpreis. Für die Energieerzeugung werden aber auch Brennstoffe benötigt, die das Unternehmen auf dem Markt beziehen muss. Die Kosten dafür werden über den Arbeitspreis gedeckt. Zudem wird der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid, welches während der Erzeugung von Fernwärme entsteht, über Emissionsberechtigungen mit weiteren Kosten belegt. Diese bildet der Emissionspreis ab.
 

In den Kraftwerken der Stadtwerke Greifswald werden Wärme und Strom durch Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. Diese effiziente Technologie ist auch Basis für die Preisbildung des Grundpreises. Im Wärmegrundpreis sind alle Aufwendungen (fixe Kosten) für die Herstellung (Erzeugung) von Wärme und für die Lieferung von Fernwärme (Fernwärmenetz) enthalten. Er bezieht sich auf die bestellte Wärmeleistung (Anschlusswert) des Kunden.

Sie beziehen „Wärme ab Station“ und wir betreiben für Sie die Hausanschlussstation. Kauf, Einbau und Inbetriebnahme der Station übernehmen wir. Die kostenlose Wartung, Instandsetzung und ein Bereitschaftsdienst, der auch an Wochenenden und Feiertagen hilft, sind dabei natürlich mit inbegriffen. Insbesondere Investoren für Neubauten profitieren von der Servicevariante zur Wärmelieferung. Entscheidet sich der Bauherr für Fernwärme ab Hausanschlussstation, so fallen für ihn keine Investitionskosten an. Auch alle Reparatur- und Wartungskosten, die für die Wärmelieferung notwendig sind, werden vom Fernwärmeversorgungsunternehmen getragen. Diese Kosten sind mit dem Grundpreis abgegolten.

Der Fernwärmearbeitspreis entspricht auch den Anforderungen der AVB FernwärmeV, § 24, Abs. 4, wonach in der Preisgleitklausel die Brennstoffkosten und die jeweiligen Verhältnisse auf dem Wärmemarkt zu berücksichtigen sind. Die Kosten des eingesetzten Brennstoffes spiegelt der Erdgaspreisindex EGIX für börslich gehandelte Erdgasprodukte wider. Die Berücksichtigung des Wärmemarktes erfolgt mit dem „Wärmepreisindex“ des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden.

Der Fernwärmearbeitspreis folgt somit grundsätzlich der Entwicklung der Gaspreise.
Der Arbeitspreis berücksichtigt den tatsächlichen Wärmeverbrauch.

Bei Wärmeerzeugungsanlagen, die mit fossilen Energieträgern befeuerten werden, wird der Ausstoß von CO2 leistungsabhängig auf europäischer Ebene über Handels-Zertikate bzw. auf nationaler Ebene ab 2021 über eine Bepreisung mit Kosten belegt. Diese zwei sich auf den Kraftwerkspark der SWG verteilenden Kostenarten finden sich im Emissionspreis wieder.

Während die Preisentwicklung zur Abbildung des europäischen CO2-Handels über den Preisindex „ECarbix“ der „European Energy Exchange“ (kurz: EEX) erfolgt, liegt die Entwicklung der nationalen Preiskomponente dem von der Bundesregierung im Klimapaket vorgeschlagenen Zielkorridor der CO2-Bepreisung von 2021 bis 2025 zu Grunde.

Der Emissionspreis wird wie der Arbeitspreis mit dem tatsächlichen Wärmeverbrauch multipliziert.

Beim Bezug von fossilem Erdgas sowie Biomethan fallen unter anderem die durch den Gesetzgeber veranlasste Gasspeicherumlage und die Bilanzierungsumlage an. Die Umlagen liegen nicht im Einflussbereich der Stadtwerke Greifswald GmbH und werden von der Trading Hub GmbH (THE) – dem zuständigen Marktgebietsverantwortlichem – erhoben und veröffentlicht. Diese Umlagen fallen ebenso an, wenn Erdgas bzw. Biomethan für die Erzeugung von Fernwärme genutzt wird. Für die Fernwärmeabrechnung werden die jeweiligen gasbezogenen Werte auf wärmebezogene Werte mittels eines Umwandlungsfaktors umgerechnet. Berücksichtigt werden dabei die Anteile von Erdgas bzw. Biomethan für die Erzeugung und die Umwandlungsverluste für Erzeugung und Transport. Der sich ergebende Gasumlagenpreis für Fernwärme hat damit andere Werte als die, die bei den Erdgasabrechnungen zum Tragen kommen.

Der Gasumlagenpreis kann sich bei Anpassung der jeweiligen Umlagen zum 01.01, 01.07 und 01.10. eines jeden Jahres ändern.

Der Gasumlagenpreis wird entsprechend dem Arbeits- und Emissionspreis mit dem tatsächlichen Wärmeverbrauch multipliziert.

Die Anpassungen des Grundpreises, des Arbeitspreises sowie des Emissionspreises erfolgen jährlich zum 01.01. eines jeweiligen Jahres.

Der Gasumlagenpreis kann – in Abhängigkeit der dort zugrunde gelegten Umlagen – zum 01.01., 01.07. und 01.10. angepasst werden.

Warum unterscheiden sich die Fernwärmepreise in verschiedenen Regionen voneinander?


Mit Fernwärme beheizte Wohnungen bieten einen hohen Komfort, Wärme und konkurrenzfähige Preise. Doch es gibt Preisunterschiede – nur wie kommen diese zu Stande? 

Die Preise für Fernwärme verschiedener Regionen sind nur bedingt miteinander vergleichbar. Um sie überhaupt gegenüberstellen zu können, muss ein sogenannter Mischpreis für verschiedene Abnahmefälle gebildet werden. Regional können diese jedoch stark voneinander abweichen, da je nach Anlagentyp unterschiedliche Brennstoffe mit entsprechenden Kosten zum Einsatz kommen. Speziell in den neuen Bundesländern mit zahlreichen Neuanlagen auf Erdgasbasis kommen die Schwankungen der Energiepreise stärker zum Tragen. Diese können dann sehr stark von Anlagen mit anderen Brennstoffen (z.B. Kohle) abweichen. Verbraucher deren Fernwärme vorrangig aus Gas hergestellt wird, spüren die ständig steigenden Preise für Gas und Öl stärker, als Verbraucher deren Fernwärme beispielsweise aus Kohle produziert wird.

Des Weiteren muss bei Neuanlagen bzw. relativ jungen Anlagen berücksichtigt werden, dass die Preise dieser schwerer zu kalkulieren sind, als die von älteren, bereits abgeschriebenen Anlagen.

Sollen also Fernwärmepreise verglichen werden, so müssen dabei folgende Grundregeln beachtet werden:

  • gleiche Erzeugerstrukturen (Heizkraftwerk mit Heizkraftwerk)
  • gleicher Brennstoffmix in der Erzeugeranlage (Gas mit Gas, Kohle mit Kohle)
  • gleicher Gesamtanschlusswert im Versorgungsgebiet
  • vergleichbare Abnahmefälle (Haushaltskunde, Industriekunde)
  • Betrachtung des Zeitraumes (nicht nur Stichtage)
Service

Lehnen Sie sich zurück - wir kümmern uns!

Unsere moderne Leittechnik erkennt technische Störungen in den meisten Fällen, bevor der Kunde oder Mieter die Beeinträchtigung wahrnimmt. So kann das Service-Personal sofort reagieren und den Fehler beheben. Sollten Sie dennoch eine Störung bemerken, nehmen Sie bitte Kontakt zur Störungsaufnahme auf!


Termine zur Wartung Ihrer Fernwärmestation - für Vertragskunden

Zur Vereinbarung eines  Termins für die Wartung der Fernwärmestation können Sie gerne

  • direkt in der Abteilung anrufen unter 03834 53 2323 oder
  • eine Mail schreiben an kontakt(at)sw-reifswald.de

Bitte geben Sie im Betreff: "Wartungstermin Fernwärme" an und ergänzen die Objekt-Adresse und wenn gewünscht Ihre Telefonnumer, damit wir den Wartungstermin telefonisch vereinbaren können.

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Allgemein

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Zur wirtschaftlichen und sicheren Wärmeversorgung bei herausragendem Komfort möchten wir Sie gerne  beraten.

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