Klimaschutzbündnis Greifswald
Am 16. Dezember 2008 wurde die Deklaration des Klimaschutzbündnisses unterzeichnet.
Die Gründung des  Bündnisses erfolgte in der Erkenntnis, dass der Klimawandel bereits stattfindet und das auf die damit einhergehenden Probleme in geeigneter, abgestimmter und vernetzter Form auch auf lokaler Ebene reagiert werden muss.
Das Bündnis verfolgt das Ziel, die Gesamtemissionen der Stadt zu senken.  In diesem Zusammenhang ist eine nachhaltige und ressourcenschonende Energiegewinnung wichtig, genau wie die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden und Haushaltstechnologien. Die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätsansätze stellt eine weitere Herausforderung dar.
Mitglieder des Bündnisses sind:  die Universitäts- und Hansestadt Greifswald, die Stadtwerke Greifswald, die Universität Greifswald, die Wohnungsbaugesellschaften WVG und WGG, die WITENO GmbH, die Sparkasse Vorpommern und die Firme ADTRAN.

Energieeffizienz
Die Greifswalder Heizkraftwerke sind gemäß EU-Richtlinien als „hocheffizient“ zertifiziert. Mit der gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme in Form der Kraft-Wärme-Kopplung wird der  Brennstoff quasi zweimal ausgenutzt. Konventionelle Kraftwerke, die noch über 85% des deutschen Kraftwerksparks darstellen, verschwenden bei der Stromproduktion die Abwärme. Die Stadtwerke Greifswald GmbH hat ihre Anlagentechnik so erweitert, dass auch die Abgaswärme genutzt werden kann. Somit sparen wir viel Energie und mindern schädliche Umweltauswirkungen. Zur Förderung dieser – der effizientesten – Nutzung von fossilen Energieträgern wurde auch im Bürgergutachten sowie im Klimaschutzkonzept der Stadt Greifswald von 2010 der Einsatz dieser Technik empfohlen. Die Bürgerschaft der Stadt Greifswald beschloss 2010 die Wärmesatzung mit dem Ziel weiterhin Greifswalder Treibhausgase zu senken.

Für Dich und Deine Umwelt!
Wenn es uns gelingt, durch wirkungsgradsteigernde Innovationen die Energie- und Ressourceneffizienz unserer Produkte und Dienstleistungen zu steigern, sparen wir Geld für Rohstoffe, erhöhen unsere Versorgungssicherheit, verringern unsere Abhängigkeit von Rohstoffimporten und sichern Arbeitsplätze. Wenn wir Energie und Ressourcen sparsam einsetzen, CO2-Minderungen ggf. durch Erdgas-BHKW, Wirkungsgradsteigerungen an bestehenden Anlagen und Gebäudemodernisierungen mit vertretbarem finanziellen Aufwand herbeiführen, wird es uns gelingen, die Erfolge von Ökologie und Ökonomie miteinander zu verbinden. Außerdem sind ökologische, ökonomische und soziale Folgen gegeneinander abzuwägen. Hierbei muss unter Beachtung des Vorsorgeprinzips der Umwelt und dem Gesundheitsschutz eine herausragende Priorität beigemessen werden.


Stadtwerke Greifswald
Gützkower Landstraße 19–21, 17489 Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0800 53-21150

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